Ökumenische Vesper

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Es ist bereits Tradition, dass die Schwestern von Maria Stern zusammen mit der Barfüßergemeinde im Gedächtnis an den „Transitus“ des heiligen Franziskus, seinen „Hinübergang“ ins ewige Leben, einen gemeinsamen Abendgottesdienst feiern.
Provinzoberin Sr. M. Esther begrüßte die Gottesdienstgemeinde in der Sternkirche und hob die enge Verbindung der evangelischen Barfüßergemeinde mit den Schwestern von Maria Stern hervorhob. Nach einer Statio an der Gedenktafel für die im Kreuzgang der Barfüßerkirche begrabenen Schwestern von Maria Stern zogen die Gläubigen in die Barfüßerkirche zu einem franziskanischen Vespergottesdienst.
Pfr. Zelinsky betonte in seiner Predigt, dass die Aussendung der Jünger ohne irgendwelche Absicherungen, wie sie uns Matthäus in seinem Evangelium erzählt (Mt 10, 9ff), für Franziskus die „Bekehrung zu Gott und zu den Menschen“ bedeutete. Es ist ein hoher Anspruch, den Christus hier stellt und könnte uns Angst einjagen, weil wir ihm kaum ansatzweise gerecht werden können. Jedoch das Vertrauen, das Jesus seinen Aposteln schenkt, zerbrechlichen Menschen mit Gebrechen und Irrtümern, macht uns Mut und gibt uns die Zuversicht, dass jeder von uns etwas unter die Menschen tragen kann, was die Wirklichkeit Gottes widerspiegelt. Wir sollten dabei bedenken, dass die Kirche für die Menschen da ist und nicht die Menschen für die Kirche. So könnten wir uns wieder neu „anstiftend von Franziskus inspirieren lassen“ und „mit einer neuen Leidenschaft für Gott und die Menschen Wege suchen, wie wir den Menschen von heute nahe kommen können“, meinte der Prediger.
Mit einem ökumenischen Ausklang bei einer Begegnung und einem kleinen Imbiss in der Sakristei der Barfüßerkirche endete die gemeinsame Feier zum Heimgang des heiligen Franziskus.
 

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