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Brasilianische Provinz

Von missionarischem Eifer erfüllt, folgten unsere Schwestern 1938 gerne der Einladung brasilianischer Bischöfe, im Nordosten Brasiliens in drei städtischen Kollegs die Lehrtätigkeit aufzunehmen. Bereits in den 50er Jahren gründeten sie zusätzlich Schulen in den Armenvierteln und bauten Sozialwerke auf. Von den lateinamerikanischen Bischofskonferenzen von Medellin und Puebla motiviert, entschieden sie sich in den 70er Jahren für die „Option für die Armen“ und versuchten, in Kleinen Gemeinschaften inmitten des Volkes, das Evangelium mit anderen zu teilen. Heute sind die 86 Schwestern, davon acht deutsche, in vielfältigen Aufgabenbereichen tätig: in Kinderheimen, Kinderkrippen, Kindertagesstätten, in berufsbildenden Einrichtungen, in der Krankenfürsorge, Krankenhaus- und Gefängnisseelsorge, in der Betreuung von Straßenkindern und Drogensüchtigen.

Im Staat Pará, wo die Menschen an den tief greifenden Veränderungen aufgrund der Ausbeutung der Bodenschätze Amazoniens leiden, sind die Schwestern bestrebt, nicht nur vordergründig der Armut abzuhelfen, sondern Bewusstseinsbildung zu betreiben und Orientierung in Rechtsfragen zu geben, damit sich die einheimische Bevölkerung wehren kann gegen Ausbeutung und Vertreibung. Deshalb setzen sie sich mit allen Kräften ein für die Erhaltung des Regenwaldes und der indianischen Kultur.

Über die verschiedenen Aufgabenbereiche der Schwestern in Mossoró informiert Sie eine eigen Seite.